Pfändungsrechner (§850c ZPO)
Berechne, welcher Betrag deines Einkommens bei einer Lohnpfändung pfändbar ist – Pfändungstabelle 2025/2026 nach §850c ZPO.
Beispielrechnung
Netto 2.500 €, eine Unterhaltspflicht: Freibetrag 2.146,89 € → pfändbar ca. 212 €.
So funktioniert der Pfändung
Bei einer Lohnpfändung behält der Arbeitgeber den pfändbaren Teil deines Nettogehalts ein und überweist ihn an den Gläubiger. Maßgeblich ist die Pfändungstabelle nach § 850c ZPO – sie wird alle zwei Jahre angepasst (zuletzt 1.7.2025).
Der Grundfreibetrag beträgt 1.559,99 € pro Monat. Für die erste unterhaltspflichtige Person erhöht er sich um 586,90 €, für jede weitere um 326,90 € (max. 5 Personen). Oberhalb von 4.793,30 € ist Mehreinkommen voll pfändbar.
Sofortiger Schutz vor Kontopfändung bietet das P-Konto mit automatischem Sockelschutz. Sozialleistungen sind grundsätzlich pfändungsfrei (§ 54 SGB I).
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist der Pfändungsfreibetrag?⌄
Der monatliche Mindestbetrag, der dir bleiben muss. Aktuell 1.559,99 € – plus Zuschläge für Unterhaltspflichten (§ 850c ZPO).
Was ist ein P-Konto?⌄
Pfändungsschutzkonto. Schützt dein Guthaben automatisch in Höhe des Pfändungsfreibetrags. Jede Bank ist verpflichtet, ein Girokonto auf Antrag in ein P-Konto umzuwandeln.
Sind Sozialleistungen pfändbar?⌄
Bürgergeld, Sozialhilfe, Kindergeld und Wohngeld sind grundsätzlich nicht pfändbar (§ 54 SGB I, § 76 EStG). Auf das Konto fließend benötigst du aber ein P-Konto für den Schutz.
Wie lange läuft eine Pfändung?⌄
Bis die Forderung getilgt ist. In der Privatinsolvenz endet sie mit der Restschuldbefreiung (i. d. R. nach 3 Jahren).
Quellen & rechtliche Grundlagen
Dieser Rechner basiert auf folgenden offiziellen Quellen. Alle Werte werden jährlich überprüft und aktualisiert.
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