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Annuitätenrechner

Zuletzt geprüft: 28.04.2026

Wie hoch ist die monatliche Rate bei einem Annuitätendarlehen und was bleibt am Ende der Zinsbindung als Restschuld stehen? Der Annuitätenrechner ermittelt beides aus Darlehenssumme, Sollzins und anfänglicher Tilgung.

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Zwei Berechnungen nebeneinander — ideal, um Szenarien direkt zu vergleichen.

Die Annuität bleibt über die Zinsbindung konstant: Der Zinsanteil sinkt mit jeder Rate, der Tilgungsanteil steigt entsprechend. Nach Ablauf der Zinsbindung wird die Restschuld zu den dann gültigen Konditionen prolongiert (Anschlussfinanzierung).

Beispielrechnung

300.000 € zu 3,6 % Sollzins und 2 % Anfangstilgung ergeben eine Jahresannuität von 16.800 €, also 1.400 € pro Monat. Nach zehn Jahren Zinsbindung stehen noch rund 229.000 € offen.

So funktioniert der Annuität

Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die Rate über die gesamte Zinsbindung konstant. Sie besteht aus Zins- und Tilgungsanteil: Weil die Restschuld mit jeder Zahlung sinkt, fällt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil wächst im selben Umfang. Die Annuität berechnet sich als Darlehenssumme mal der Summe aus Sollzins und Anfangstilgung.

Die Anfangstilgung ist der wichtigste Hebel für die Gesamtlaufzeit. Bei 1 % Tilgung dauert die Rückzahlung je nach Zins über 40 Jahre, bei 3 % rund 25 Jahre. Als Faustregel gilt: Das Darlehen sollte spätestens zum Renteneintritt getilgt sein.

Am Ende der Zinsbindung verbleibt die Restschuld, die über eine Anschlussfinanzierung oder ein Forward-Darlehen abgelöst wird. Sondertilgungen – meist bis 5 % der Darlehenssumme pro Jahr kostenfrei – verkürzen die Laufzeit erheblich, weil sie direkt die Restschuld senken.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie berechnet sich die Annuität?

Darlehenssumme multipliziert mit der Summe aus Sollzins und anfänglichem Tilgungssatz ergibt die Jahresannuität. Geteilt durch zwölf ergibt sich die Monatsrate.

Warum sinkt der Zinsanteil?

Die Zinsen werden immer auf die verbleibende Restschuld berechnet. Da diese mit jeder Rate kleiner wird, sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt entsprechend.

Welche Tilgung ist sinnvoll?

In der aktuellen Zinslage gelten 2 bis 3 Prozent als Standard. Wichtig ist, dass das Darlehen bis zum Renteneintritt vollständig zurückgezahlt ist.

Was passiert nach der Zinsbindung?

Die Restschuld wird zu den dann geltenden Konditionen neu finanziert. Alternativ lässt sie sich mit einem Forward-Darlehen bis zu fünf Jahre im Voraus absichern.

Wie wirken Sondertilgungen?

Sondertilgungen senken direkt die Restschuld und damit alle künftigen Zinsen. Viele Verträge erlauben jährlich bis zu 5 Prozent der Darlehenssumme kostenfrei.

Was ist der Unterschied zum Tilgungsdarlehen?

Beim Tilgungsdarlehen bleibt der Tilgungsbetrag konstant und die Rate sinkt im Zeitverlauf. Beim Annuitätendarlehen bleibt die Rate konstant.

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