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Aktienrechner: Gewinn, Steuer und Rendite

Zuletzt geprüft: 28.04.2026

Was bleibt nach Ordergebühren und Abgeltungsteuer von deinem Aktiengewinn übrig? Der Aktienrechner verrechnet Kaufkurs, Verkaufskurs, Gebühren und Dividenden, zieht Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer ab und weist die Rendite pro Jahr aus.

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Zwei Berechnungen nebeneinander — ideal, um Szenarien direkt zu vergleichen.

Kursgewinne und Dividenden unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 % zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und ggf. 8 bzw. 9 % Kirchensteuer (§ 32d EStG). Der Sparer-Pauschbetrag beträgt 1.000 € pro Person (2.000 € bei Zusammenveranlagung).

Beispielrechnung

100 Aktien zu 50 € gekauft, nach fünf Jahren zu 75 € verkauft, dazu 1,50 € Dividende je Jahr: Bruttogewinn rund 3.230 €, nach Steuern etwa 2.640 € – das entspricht gut 9 % pro Jahr.

So funktioniert der Aktien

Der Gewinn einer Aktienposition ergibt sich aus dem Verkaufserlös abzüglich des Einstands. Zum Einstand gehören nicht nur Kurs mal Stückzahl, sondern auch die Ordergebühren beim Kauf; beim Verkauf mindern die Gebühren den Erlös. Beide Positionen sind steuerlich Teil der Anschaffungs- bzw. Veräußerungskosten.

Auf Kursgewinne und Dividenden fällt die Abgeltungsteuer von 25 % an, dazu 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer und je nach Bundesland 8 oder 9 % Kirchensteuer. Effektiv sind das rund 26,4 bzw. 27,8 %. Vorher greift der Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € je Person, 2.000 € bei Zusammenveranlagung – dafür braucht die Bank einen Freistellungsauftrag.

Für den Vergleich verschiedener Anlagen zählt nicht der absolute Gewinn, sondern die Rendite pro Jahr. Sie wird geometrisch berechnet, weil Erträge mitverzinst werden. Verluste aus Aktienverkäufen dürfen nur mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden (§ 20 Abs. 6 EStG).

Häufige Fragen (FAQ)

Wie hoch ist die Steuer auf Aktiengewinne?

25 % Kapitalertragsteuer plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf und gegebenenfalls Kirchensteuer. Effektiv sind das 26,375 % ohne und rund 27,8 % mit Kirchensteuer.

Was ist der Sparer-Pauschbetrag?

1.000 Euro Kapitalerträge pro Person und Jahr bleiben steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren 2.000 Euro. Dafür muss ein Freistellungsauftrag bei der Bank vorliegen.

Zählen Ordergebühren steuerlich mit?

Ja, Transaktionskosten mindern den steuerpflichtigen Gewinn. Sie gehören zu den Anschaffungs- und Veräußerungskosten und werden von der Bank automatisch berücksichtigt.

Wie werden Dividenden besteuert?

Dividenden unterliegen derselben Abgeltungsteuer wie Kursgewinne. Die Bank behält sie direkt bei der Ausschüttung ein, sofern kein Freistellungsauftrag greift.

Kann ich Verluste verrechnen?

Verluste aus Aktienverkäufen dürfen ausschließlich mit Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnet werden. Für andere Kapitalerträge gilt ein eigener Verlusttopf.

Gilt die alte Spekulationsfrist noch?

Nein. Für Aktien, die ab 2009 gekauft wurden, gibt es keine steuerfreie Haltefrist mehr; jeder Kursgewinn ist steuerpflichtig.

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