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Gehaltserhöhungs-Rechner

Zuletzt geprüft: 28.04.2026

Wie viel mehr Geld bringt deine Gehaltserhöhung wirklich – nominal und real nach Inflation?

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Zwei Berechnungen nebeneinander — ideal, um Szenarien direkt zu vergleichen.

Statistisches Bundesamt 2024–2026: ca. 2,2 – 2,5 %.

Beispielrechnung

Aktuell 3.500 € brutto, +5 % Erhöhung: neues Gehalt 3.675 €, +175 €/Monat (+2.100 €/Jahr). Bei 2,5 % Inflation real nur +2,5 %.

So funktioniert der Gehaltserhöhung

Eine Gehaltserhöhung in Prozent klingt oft beeindruckend – die reale Kaufkraft wächst aber nur, wenn die Erhöhung über der Inflationsrate liegt. Bei 2,5 % Inflation und 3 % Erhöhung bleibt nominal mehr im Portemonnaie, real nur 0,5 %.

Dieser Rechner liefert dir drei Werte: das neue Bruttogehalt, das monatliche und jährliche Plus sowie die reale Steigerung nach Inflation (Reallohn-Index). Wichtig: Wegen der Steuerprogression bleibt netto meist deutlich weniger hängen – jedes zusätzliche €1.000 Brutto pro Jahr wird oft mit 32–42 % Grenzsteuersatz belastet.

Tipp: Kombiniere den Rechner mit unserem Brutto-Netto-Rechner: einmal mit aktuellem, einmal mit neuem Gehalt rechnen – die Differenz ist der echte Netto-Mehrwert. Steuerlich begünstigte Alternativen wie Sachbezug (50 €), Inflationsausgleichsprämie (steuerfrei bis 3.000 € bis 31.12.2024 möglich) oder bAV können oft mehr bringen als reine Brutto-Erhöhung.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie viel Erhöhung ist üblich?

Tariflich 2026 meist 3,0–5,5 % (z. B. öffentlicher Dienst, Metall- und Elektroindustrie). Außertariflich liegt der Median bei 3–4 %, bei Beförderung 8–15 % (Stepstone Gehaltsreport).

Wie berechne ich die reale Erhöhung?

Reale Erhöhung ≈ nominale Erhöhung − Inflationsrate. Bei 4 % Erhöhung und 2,5 % Inflation bleibt real +1,5 % Kaufkraft.

Wann nach mehr Gehalt fragen?

Klassisch beim Jahresgespräch, nach erfolgreichen Projekten, bei Übernahme zusätzlicher Verantwortung oder nach 18–24 Monaten ohne Anpassung.

Wie viel netto bleibt von der Erhöhung?

Etwa 50–60 % – der Rest geht an Lohnsteuer und Sozialabgaben (Grenzsteuersatz 32–42 %, plus ~21 % SV bis zur Beitragsbemessungsgrenze).

Was ist ein realistisches Argument?

Marktdaten (Stepstone, Kununu, Gehalt.de), Vergleich mit Kollegen, Umsatz-/Erfolgsbeitrag, Zertifikate, übernommene Mehrarbeit.

Erhöhung oder Bonus – was ist besser?

Erhöhung ist langfristig wertvoller (Zinseszinseffekt fürs Gehalt, Renten- und Urlaubsgeld). Bonus ist flexibler für den Arbeitgeber.

Was ist mit der Inflationsausgleichsprämie?

Bis 31.12.2024 konnten Arbeitgeber bis zu 3.000 € steuer- und SV-frei zahlen (§ 3 Nr. 11c EStG). Diese Sonderregel ist 2026 nicht mehr aktiv – stattdessen klassische Brutto-Erhöhung.

Welche Alternativen sind steuerlich attraktiv?

50 € Sachbezug/Monat, Jobticket, Kita-Zuschuss, betriebliche Altersvorsorge (Entgeltumwandlung bis 7.248 € steuerfrei), Jobrad, Erholungsbeihilfe (§ 40 II EStG) oder VWL.

Wie wirkt sich Steuerprogression aus?

Jeder zusätzliche Euro wird mit deinem Grenzsteuersatz belastet (z. B. 35 %), nicht mit dem Durchschnittssteuersatz – deshalb ist netto immer weniger als brutto/2.

Lohnt sich Jobwechsel?

Statistisch ja: Wechsel bringen im Schnitt 10–20 % mehr Gehalt (Kienbaum, Stepstone). Internes Wachstum nur 2–4 % p.a.

Wie oft kann ich verhandeln?

Realistisch alle 12–18 Monate. Bei Tarif jährlich automatisch zu Tarifrundenterminen.

Wo finde ich Gehaltsdaten?

Gehalt.de, Kununu, Stepstone Gehaltsreport, Glassdoor, Statistisches Bundesamt (Verdienste und Arbeitskosten).

Quellen & rechtliche Grundlagen

Dieser Rechner basiert auf folgenden offiziellen Quellen. Alle Werte werden jährlich überprüft und aktualisiert.

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